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RhönSalon 2000 im Internet
Basisarbeit für unser regionales Zukunftsprojekt
Grußwort von Landrat Fritz Kramer
Die im diesjährigen Sommer erstmals stattfindende Ausstellung
"RhönSalon" ist für unsere Region von
außerordentlicher Bedeutung. In einem größerem
Umfang als bisher steht die Kunststation Kleinsassen allen
Interessierten, in der Region Rhön lebenden KünstlerInnen,
DesignerInnen und ArchitektInnen zu einer gemeinsamen
Präsentation offen.
Diese vom Team der Kunststation schon lange verfolgte Idee wird zu
einem Zeitpunkt realisiert, den man nicht anders als fruchtbar und
glücklich bezeichnen kann. Denn die Ausstellung begleitet und
ergänzt, was auf politischer Ebene bereits vor einigen Monaten
initiiert werden konnte: die Gründung einer
länderübergreifenden Arbeitsgemeinschaft Rhön.
Am 13. Januar wurde die Satzung durch die Mitglieder der
Arbeitsgemeinschaft feierlich in Frankenheim am Dreiländereck
unterzeichnet. Beteiligt sind die fünf Rhönlandkreise (Bad
Kissingen, Fulda, Rhön - Grabfeld, Schmalkalden - Meiningen,
Wartburg) sowie die drei Biosphärenreservatsvereine der
Bundesländer Bayern, Hessen und Thüringen. Ziel der
Arbeitsgemeinschaft ist die nachhaltige Entwicklung und Gestaltung
der Rhön als gemeinsamer Wirtschafts-, Kultur- und Naturraum.
Dass dieses regionale Zukunftsprojekt gleich zu Beginn mit einer
solchen länderübergreifenden und interdisziplinären
Ausstellung aufwarten kann, empfinden wir als Bestätigung und
Steigerung unserer Zielvorstellungen. Mit Freude und Stolz sehe ich
dabei die Kunststation Kleinsassen - gerade zum Zeitpunkt ihres
20-jährigen Bestehens - im Schnittpunkt einer derartigen
kulturräumlichen Entwicklung.
Ich möchte daher allen am Gelingen der Ausstellung Beteiligten
- dem Team der Kunststation Kleinsassen ebenso wie den zahlreichen
ausstellenden KünstlerInnen - herzlich für ihr Engagement
danken und wünsche der Ausstellung viel Erfolg und viele
interessierte BesucherInnen. Sie alle haben damit direkt und
indirekt, bewusst und unbewusst Basisarbeit für unser
regionales Zukunftsprojekt geleistet und haben durch die Sprache der
Kunst eine engere Bindung als bisher zwischen den Ländern
Bayern, Hessen und Thüringen und zwischen den
KünstlerInnen und BewohnerInnen unserer Region hergestellt.
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