Zurück   Startseite   Druckversion 29. Juli 2000/6. August 2004

RhönSalon 2000 im Internet

Qualität und Stilvielfalt sichern Hofbieber

von Rainer Ruhl (Fuldaer Zeitung vom 18. Juli 2000)

Hofbieber-Kleinsassen. Zu einem Gespräch über die Zukunft des Ausstellungsprojekts "RhönSalon" hatte die Kunststation Kleinsassen alle Interessierten eingeladen.

Nach der Begrüßung durch Peter Ballmaier, den Leiter der Kunststation, und einer Einführung durch die Kuratorin der Ausstellung Dr. Marion Feld wurden in Arbeitsgruppen Ideen für die künftige Gestaltung des "RhönSalon" erarbeitet.

Feld betonte, dass sich die Kunststation als Schnittstelle verstehe und somit neben Künstlerinnen und Künstlern auch das Publikum einen Beitrag leiste. Dementsprechend wandte sich das Gesprächsangebot, das rund 40 Teilnehmer aus Hessen, Thüringen und Bayern wahrnahmen, an Künstler und Besucher.

Es wurde angeregt, die Werke als Wanderausstellung zu präsentieren. Auch ein Internetauftritt wurde erwogen. Die Kunststation ist unter www.kleinsassen.de mit einem umfangreichen Angebot vertreten. Zudem wurde ein Austausch der Ausstellung mit anderen Regionen, in denen ähnliche Projekte durchgeführt werden, vorgeschlagen.

Kontrovers wurde die Frage eines Ausstellungsmottos diskutiert. Einerseits ermögliche eine Themenstellung Aktualität und Verbindlichkeit, andererseits gewährleiste gerade die thematische Offenheit erst die Darstellung eines repräsentativen Querschnitts des regionalen Kunstschaffens.

Die Vielfalt, die bei Besuchern und Medien großen Anklang gefunden habe, solle keiner thematischen Einschränkung geopfert werden. Der überwiegende Tenor war, "möglichst vieles möglich zu machen".

Einmütig wurde für eine Vorjurierung plädiert, da nur so ein durchgängiges Qualitätsniveau gehalten werden könne. Einig war man auch darüber, dass der interdisziplinäre Ansatz fortgeführt werden solle. Dieser könne unter Berücksichtigung von Sparten wie Musik oder Literatur ausgebaut werden.

Um den Dialog zwischen Künstlern, Kunstwerk und Publikum zu intensivieren, könnten Foren wie Galeriegespräche eingerichtet werden. Daneben bestand auch ein Bedürfnis nach regelmäßigem Erfahrungsaustausch durch weitere Diskussionsrunden.

Ein erneutes Treffen, zu dem wieder alle Interessierten eingeladen sind, findet am 17. September um 15 Uhr in der Kunststation Kleinsassen statt.

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