Zurück   Startseite   Druckversion 12. März 2000/6. August 2004
Die Hälfte des Himmels

Zeitgenössische chinesische Künstlerinnen

Kunststation Kleinsassen: 20. Februar bis 9. April 2000
Zurück
Vorige Seite Nächste Seite

Xu Hong  
Xu Hong: Wind des Himalaya  
Wind des Himalaya
Stoff, Stein, Reispapier, Propylen, Leim - 1994
180 x 160 cm
 

Ich benutze als Hauptträger für meine Werke weiches, dünnes, handgeschöpftes Reispapier und untersuche, ob man die traditionellen chinesischen Kunstanschauungen neu interpretieren kann. Muß das weiße Reispapier der traditionellen Malerei immer nur der Hintergrund für die schwarzen Pinselstriche sein? Müssen die schwarzen Pinselstriche der chinesischen Malerei immer das aktive Ausdruckselement sein? Muß das Weiß immer nur Hintergrund sein? Bei meinen Experimenten habe ich herausgefunden, daß das weiße Reispapier nicht nur eine Hauptrolle spielen kann, sondern daß man mit ihm auch harte, scharfkantige Steine eng zusammenbinden und verpacken kann, auch wenn es dabei manchmal zerreißt. Mir kam der Gedanke, ob nicht diese von Kindheit an geprägten Prinzipien bestimmten Menschen als Vorwand dienen, um andere zu unterdrücken?

As a main carrier for my work I use soft, thin, and hand-made rice paper and I examine if the traditional Chinese ideas of art can be interpreted in an new way. Does the white rice paper always need to be the background for black brush strokes? Do the black strokes always only have to be the active element of expression? Does white only have to the background? In my experiments I have found out that the white rice paper cannot only play the main part but that you can also bind together and envelop hard and sharp-edged stones, even when the paper is sometimes torn. I got the idea that these principles which have been formed from childhood onwards serve certain individuals as an argument in order to oppress other people?

  Lebensdaten
1957 geboren in Shanghai, China.
1981 - 1986 Fakultät für Kunst der Pädagogischen Universität Shanghai, Fachbereich Ölmalerei.
seit 1986 Angestellte des Shanghai-Kunstmuseums als Redakteurin, gleichzeitig Forschungsarbeit über Kunst und Kunsttheorie.
1992 Fortbildung an der Nationalen Kunsthochschule Beijing, Fakultät für Kunstgeschichte und Kunsttheorie.
  Aussstellungen
1986 Ausstellung zur Eröffnung des neuen Shanghai-Kunstmuseums.
1987 "Die junge Avantgarde Chinas", Shanghai, Zhejiang, Beijing.
1988 "Aktuelle Kunst", Shanghai.
1989 "Moderne Kunst Chinas", Sydney, Melbourne, Capera u. a.
1993 "Moderne Kunst aus Shanghai", Japan.
1995 "3. nationale Ausstellung für Ölmalerei", Beijing.
1995 "Internationale Künstlerinnen", Washington.

 
Zurück
Vorige Seite Nächste Seite


Zurück   Seitenanfang
P. Klingebiel, Fulda

Freie Malschule
 30.10.2011 bis 04.03.2012
Mehr zur Ausstellung ...
FZ-Artikel zur Ausstellung
Fotos zur Ausstellung

Labyrinth der Mythen
 11.12.2011 bis 04.03.2012
Mehr zur Ausstellung ...
FZ-Artikel zur Ausstellung
Fotos zur Ausstellung

Café in der Kunststation
Geöffnet: dienstags - sonntags, 13 - 17 Uhr

Sparkasse Fulda

Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen

Ulenspiegel in der Kunststation Kleinsassen

Jahresprogramm

Öffnungszeiten der Kunststation:
dienstags - sonntags, 13 - 17 Uhr,

Jahresprogramm 2012
Seminarprogramm 2012

Weg zur Kunststation

Nachricht an die Kunststation
Kunsttelegramm der Kunststation

Ausstellungen 2012
Ausstellungen 2011

Die Gestaltung der Homepage basiert auf dem Flyer zur aktuellen Ausstellung
Im Labyrinth der Mythen.

Das Bild der Kunststation Kleinsassen auf der Startseite ist ein Ausschnitt eines Fotos des Fuldaer Fotografen Andre Druschel
(www.druschel-photography.de).