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Grenzgänge

Kunststation Kleinsassen: 20. August bis 15. Oktober 2000
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Karl Vouk - Kärnten, Österreich |
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Deva, 1999 Eitempera auf Leinwand 110 x 70 cm |
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"Grenzen, politische, sprachliche, seelische verändern sich dauernd – sie haben geringen Bestand."
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| Kurzbiografie |
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| 1958 | geboren in Klagenfurt, Kärnten, Österreich |
| | BG f. Slowenen, Studium der Architektur an der TU Wien und an der Akademie der bildenden Künste, Meisterschule Prof. Peichl. |
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| Einzelausstellungen |
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| 1983 | Galerie Hildebrand, Klagenfurt, Kleine Galerie im Künstlerhaus Klagenfurt |
| 1986 | Galerie Rosegg und Aal-Galerie, Wien |
| 1987 | Pri Joklnu, Klagenfurt, und Galerie an der Fabrik, Spital/Pyhrn |
| 1988 | Galerie am Roßmarkt, Wolfsberg |
| 1990 | Galerie an der Fabrik, Spital/Pyhrn und Galerie Freund, Klagenfurt |
| 1991 | Galerie Leechgasse 24, Graz |
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| Ausstellungsbeteiligungen |
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| 1976 | "Kärnten - ein Porträt im Jubiläumsjahr", Galerie Hildebrand, Klagenfurt |
| 1982 | "Kärnten in Slovenj Gradec", Jugoslawien |
| 1990 | "Grenzraum - Raum ohne Grenzen", Künstlerhaus Klagenfurt |
| 1990 | "Blickwinkel 1990", Künstlerhaus Klagenfurt |
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Margot Paulitsch über Karl Vouk
Karl Vouks künstlerische Arbeit - eng verbunden mit der fernöstlichen
Vorstellung von Malerei als einer meditativen Technik - umkreist vor allem in
seinen kleinformatigen Werken immer wieder ein Thema: das der Zeichen und
Schriften. Die enge Verbindung von Malerei und der alten chinesischen
Schriftkunst, die sich durch kontemplative Durchdringung des zu Bezeichnenden
noch eng an das ursprüngliche Bild anlehnte, hatte Karl Vouk dazu angeregt,
für seine eigene, westliche Erlebnisweise einen analogen Ausdruck zu
finden. Die spontane, skizzenhafte Kalligraphie, die zugleich psychische
Improvisation als auch Zeichen für meditatives Erleben der Wirklichkeit
war, aber auch seine Auseinandersetzung mit den mythischen Zeichen der
indianischen Kunst, haben den Künstler dazu inspiriert, ein formales
Äquivalent seiner eigenen Vorstellungswelt entstehen zu lassen. Aus diesen
Ansätzen heraus entwickelte er eine ganz persönliche Zeichensprache,
in der Metaphern einer meditativen Lebenssicht als verschlüsselte Signale
aus dem Bildraum wirken; Gedankenspuren in Bildzeichen umgesetzt, die nun,
sichtbar geworden, zu entschlüsseln sind.
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