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Venezia IlluminataKunststation zeigt Bilder von Zaki Al-MaborenKleinsassen. Wenn sich ein Künstler an Venedig wagt, dann hat er große Vorbilder. Seit der Barockzeit ist Venedig eines der wichtigsten Zentren der abendländischen Kunst. Die berühmtesten Maler, Bilderhauer, Dichter und Musiker zog es nach Venedig, um hier zu arbeiten. Bellini, Tizian, Vivaldi, Wagner und nun auch Zaki Al-Maboren, ein Künstler, der die Kulturen Afrikas und Europas miteinander vereint. Ganz im Stil der venezianischen Maler dominiert auch in den Bildern von Zaki Al-Maboren Licht und Farbe. Derzeit präsentiert die Kunststation Kleinsassen (Hofbieber, Kreis Fulda) eine sehenswerte Ausstellung mit Arbeiten des ungewöhnlichen afrikanischen Künstlers. Zaki Al-Maboren - der seit 1993 Freischaffender Künstler mit Atelier im Kunsttempel (gegenüber Stadthalle) in Kassel lebt, verheiratet ist und zwei Kinder hat - ist sich der großen Vorbilder spielerisch bewusst. Er lässt sich weder von der kunsthistorischen Bedeutung Venedigs noch von dessen klischeehaften Abbild beeinflussen. Er nimmt wie viele Künstler vor ihm die Atmosphäre der Stadt in sich auf und malt seine Sicht der Dinge: kunterbunte Vielfalt, sprühendes Leben, leuchtende Schönheit und geheimnisvolle Tiefe. Zaki Al-Maboren, das sieht man auf den ersten Blick, ist von der Architektur der Stadt fasziniert. Er malt Häuser und Fassaden umgeben von dem tiefen Blau des Wassers. Seine Malerei ist kein bloßes Abbild der Stadt und es schwimmen auch keine Gondeln auf seinen Bildern. Wie auf allen Arbeiten des afrikanischen Künstlers dominiert die Farbe in einer Leuchtkraft, die an sonnendurchflutete Fenstermalerei erinnert. Seine Bilder erhalten durch die Edding-Tusche-Mischtechnik Tiefe und Glanz, die das Herz erwärmen und die Augen erstaunen lassen. Die Ausstellung dauert bis zum 04.12.2011 und ist täglich (außer montags) von 13 bis 18 UHr geöffnet.
Aus: Osthessennews vom 15. Oktober 2011
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