Zurück   Startseite   Druckversion 1. September 2009

Freitag, 4. September 2009, 20 Uhr

Gala Salvador Dali. Eine Jahrhundertliebe in Wort und Bild

Dramatische Lesung von und mit Cora Chilcott

Jelena Dmitrijewna Djakonowa, genannt Gala, war Dalís Muse, Ehefrau und Managerin. Ihr schrieb er es zu, dass er dem Irrsinn entging. Er widmete ihr sein Werk, verflocht ihren Namen mit dem seinen, wenn er seine Bilder signierte und erhob sie schließlich in den Rang einer Göttin. Ihre Liebe war einzigartig, lächerlich und zärtlich, manchmal rührend, bisweilen erschreckend...

Cora Chilcott

Foto: Hannelore Dittmann, Bad Liebenstein.

Die Lesung der Schauspielerin Cora Chilcott beleuchtet in Wort und Bild eine der größten Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts. Cora Chilcott wurde in Leipzig geboren, erwarb ihr Schauspieldiplom an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg, war Sprecherin im Deutschland Radio Berlin und war am Senftenberg Theater, im Hans-Otto-Theater in Potsdam und am "bat Studiotheater" in Berlin engagiert. Seit 2001 ist sie Gast beim Berliner Ensemble. Auch im Fernsehen und im Kino ist sie bereits zu sehen gewesen, u.a. in dem preisgekrönten Film "Tears of Kali", in dem sie die Hauptrolle spielte. Auch mit Soloprojekten wie "Cora Chilcott goes DADA" oder "Erlkönigs Tochter" oder Duo-Programmen wie einem Brecht/Weill Abend oder einem Rilke Abend machte sie auf sich aufmerksam. Auftritte im Künstlerklub "Die Möwe" in Berlin folgten, im "Roten Salon" der Berliner Volksbühne, im Max-Ernst-Museum in Brühl, in der Liederhalle Stuttgart, der Festhalle Pirmasens, auf Schloss Britz, Berlin, auf den Schlossfestspielen Hanau, den Thüringer Bachwochen oder in den Goetheinstituten in Lissabon und Riga, um nur einige zu nennen.

Jetzt kann man sie - passend zur aktuellen Ausstellung - mit ihrer dramatischen Gala-Salvador-Dalí-Lesung in der Kunststation Kleinsassen erleben. Am Freitag, 04.09.2009 präsentiert sie diese Jahrhundertliebe in Wort und Bild. Eintritt: 3 €, nur an der Abendkasse. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kultursommers Main-Kinzig-Fulda statt.

Text: Marianne Blum, Kunststation Kleinsassen.

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Carl Constantin Steffeck: Reiterporträt, 1867, Öl auf Leinwand, 74 x 95 cm
Den eleganten Reiter auf braunem Vollblut stellt Steffeck (1818 - 1890) in einer Allee vermutlich in Berlin vor sonnenbeschienenen Häuserfassaden dar. Bei dem Reiter soll es sich - nach mündlicher Überlieferung - um die Darstellung des Prinzen Karl von Preußen handeln. Steffeck war neben den Münchner Pferdmalern der Familie Adam der beste deutsche Pferde- und Hundemaler der 2. Jahrhunderthälfte und Schüler des berühmten Berliner Malers Franz Krüger.

Das Bild der Kunststation Kleinsassen auf der Startseite ist ein Ausschnitt eines Fotos des Fuldaer Fotografen Andre Druschel
(www.druschel-photography.de).