Zurück   Startseite   Druckversion 26. Oktober 2009

1. November 2009 bis 17. Januar 2010

Joachim Schüler - Zeichnung, Malerei, Collage, Druck

Der in Frankfurt am Main geborene Designer und Künstler Joachim Schüler lernte sein Handwerk von Kind an bei dem bekannten Fuldaer Künstler Alexander Deisenroth. In dessen ehemaliger Galerie bezog er nach dem Studium in Hannover auch seine Arbeitsräume: Die Agentur "Grafik Design 25". Sie existiert mittlerweile seit über fünfzehn Jahren.

Joachim Schüler   Joachim Schüler

Arbeiten von Joachim Schüler

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In Kleinsassen stellt Joachim Schüler freie Arbeiten aus. Das Spektrum der gezeigten Werke reicht von kleinformatigen Bleistiftskizzen, die nur einen flüchtigen Augenblick einzufangen scheinen, bis zu schweren, mit breitem Pinsel bemalten Holz-Paletten. Den vielfältigen Darstellungstechniken, die dabei zum Einsatz kommen, steht der Anspruch auf Reduktion und Klarheit gegenüber. Inspiriert durch die Jazzmusik entstehen Bilder mit ganz eigenen Rhythmen und Klangstrukturen: meditativ-schwebend bis geräuschvoll-lärmend. Die Strichführung entspringt dem Gedanken des Tachismus: spontan und in improvisierter Geste wird die Farbe aufgetragen. Der Augenblick bestimmt die Variation, rationale Kontrolle rückt in den Hintergrund. Äußeres Gerüst dieser freien Improvisationen bildet einzig das eher strenge Arrangement eines zentrierenden oder seriellen Kompositionsprinzips.

Die Ausstellung wird am Sonntag, den 1. November 2009, 16 Uhr in der Kunststation eröffnet und dauert bis zum 17. Januar 2010.

Begleitend zur Ausstellung findet am 13. November ein Duo-Konzert mit Christof Thewes (Posaune) und Rudi Mahall (Bassklarinette) statt. Beide Musiker sind Mitwirkende des legendären Globe Unity Orchester. Zwischen Improvisation und ausgefeilter Komposition agieren sie leidenschaftlich mit freiem Geist auf hohem instrumentalen und energetischen Niveau.

Öffnungszeiten der Galerie und des Cafés: Di - So, 13 - 17 Uhr. Eintritt: 3 €, ermäßigt 1,50 €, Führungen auf Anfrage.

Text: Joachim Schüler.


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Carl Constantin Steffeck: Reiterporträt, 1867, Öl auf Leinwand, 74 x 95 cm
Den eleganten Reiter auf braunem Vollblut stellt Steffeck (1818 - 1890) in einer Allee vermutlich in Berlin vor sonnenbeschienenen Häuserfassaden dar. Bei dem Reiter soll es sich - nach mündlicher Überlieferung - um die Darstellung des Prinzen Karl von Preußen handeln. Steffeck war neben den Münchner Pferdmalern der Familie Adam der beste deutsche Pferde- und Hundemaler der 2. Jahrhunderthälfte und Schüler des berühmten Berliner Malers Franz Krüger.

Das Bild der Kunststation Kleinsassen auf der Startseite ist ein Ausschnitt eines Fotos des Fuldaer Fotografen Andre Druschel
(www.druschel-photography.de).