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100 Wassermeter, die es in sich habenKunststation Kleinsassen zeigt kreatives Gemeinschaftswerk zm Leben an und in der BieberVon Bea Nolte-Schunck. Kleinsassen. Das Kunstobjekt ist lang, sein Name auch: in der Kunststation Kleinsassen wird bis zum 13. April das "Hundert-Wassermeter-Bild" gezeigt. Enstanden ist das XXL-Gemeinschaftswerk zum Leben an und in der Bieber während der Kleinsassener Kunstwoche 2007.Zu der gestrigen Vernissage waren auch zahlreiche Bewohner des Malerdorfs gekommen, was Marcus Schafft (CDU), Bürgermeister der Gemeinde Hofbieber, sehr freute. "Die Kleinsassener haben ihren Teil zur Gestaltung der 100 Wassermeter beigetragen", betonte Schafft auch als zweiter Vorsitzender des Vereins Kunststation Kleinsassen. Er würdigte die Idee von Andreas Wahler zu diesem Projekt, das der heimische Puppenspieler vor allem mit Hilfe von Malerin Petra Rödel-Ebert umgesetzt hat. Von ihr stammen, neben dem Anfangsbild, die 100 Meter blaue Bieber auf dem langen Papier, die von anderen Kreativen stückweise geschmückt worden sind. "Die Wasserkunst reflektiert unsere Gegend, die durch die Bieber geprägt wird", sagte Schafft und dankte allen Akteuren. Wahler ist es darum gegangen, mit seiner Idee die Kunstwoche und Kleinsassens Bevölkerung einander näher zu bringen. "Außerdem spielt der Projektname auf Überlegungen an, dass in der Rhön ein Hundertwasser-Haus geschaffen werden soll", erklärte er gestern. Rödel-Ebert hat es, wie sie schilderte, viel Spaß gemacht, die Vorlage für die pfiffige Gemeinschaftsarbeit zu gestalten. Wer die 100 Meter betrachtet, entdeckt eine erquickliche, manchmal auch schrille Flusslandschaft. Viele haben malend ihre Träume verewigt von palmenbestandenen Bieber-Inseln, einem Super-Kraken mit Zylinder, von Leuchttürmen und vielem mehr. Etliches ist sehr heimatverbunden und passt zur Musik der "Grassmücken", die bei der Vernissage auftraten. Ein Satz auf dem Wasserwerk gilt nicht nur für die Bieber-Fische: "Immer im Fluss bleiben.". Aus: Fuldaer Zeitung vom 7. April 2008
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