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24. bis 31. August 2008grün gleich grün - Alanus Hochschule Bonn7 Studenten der Alanus Hochschule Bonn und 3 Gäste arbeiten derzeit in Kleinsassen und lassen sich unter der Leitung von Uwe Battenberg und Andreas Reichel von der Landschaft und dem Umfeld der Kunststation inspirieren. Sie bereiten eine Ausstellung vor, die mit dem Titel "grün gleich grün" eine neue Perspektive auf das Thema verspricht und ab dem 24. August eine Woche lang in der Kunststation zu sehen sein wird.
Uwe Battenberg, der selbst auch schon zwei Einzelausstellungen in der Kunststation hatte, kommt nun schon zum dritten Mal seit 2006 in die Rhön, um hier ein Symposium mit anschließender Ausstellung durchzuführen. "Der Ort bietet viel Stoff", so Battenberg. Wie dieser "Stoff" von den Beteiligten verarbeitet wird, hängt von der Position ab, von der aus der jeweilige Künstler diese Umgebung betrachtet. "Jeder hat seine eigene Sprache und seine eigene Technik, mit der er sich ausdrückt", ergänzt Reichel. So wird es neben Bildern, die sich auf realistische oder abstrakte Weise dem Thema "Landschaft" annehmen, Installationen geben, wie z.B. die eines Studenten, der von bestimmten Stellen der Milseburg Abgüsse herstellt oder die grünen Geldscheine einer anderen Teilnehmerin, die in massenhafter Herstellung ihre "Blüten" im Ausstellungsraum treiben, während die Gastkünstlerin Ilka Helmig nur mit dem arbeitet, was andere (u.a. auch in die Landschaft) wegwerfen. Auch Jochen Breme, der einzige Bildhauer im Team, plant eine Installation. Im Hof der Kunststation gießt er gerade Betonplatten, die in ihrer Beschaffenheit und Struktur die Eingangssituation des Kunststations-Neubaus in seiner schlichten Modernität aufnehmen und mit dem kombinieren, wofür die Region und speziell Fulda bekannt ist: Auf der Rückseite der Platten, die im Eingang der Kunststation aufgestellt werden sollen, werden Barockelemente zu sehen sein. An der Grenze zwischen Installation, Collage und Bild liegen dagegen die Objekte von Andreas Reichel. Auf seinen Bildern sind Naturmaterialien zu sehen, die jedoch nicht abgebildet werden, sondern selbst Teil des Bildes sind. Auch eine der Studentinnen arbeitet mit Vorgefundenem allerdings weniger aus dem Bereich der Natur als aus dem Bereich der Alltagskultur: Sie übermalt Postkarten. Natürlich werden auch Gemälde in traditioneller Technik in der Schau zu sehen sein. Dass die Inhalte, die die Künstler auf Ihren Bildern thematisieren, ebenso traditionell sind, darf man jedoch getrost bezweifeln. So entwickelt Katrin Reis beispielsweise in ihren Bildern das weiter, was ihr kleiner Sohn auf der Wasserkuppe gesehen und gezeichnet hat, während einer der Studentinnen die ostdeutsche Plattenbau-Realität mit Motiven aus der Rhön kontrastiert. Uwe Battenberg selbst ergänzt seine Arbeit vom Vorjahr, als ein Denkmal für Paul Klüber, u.a. mit O-Tonaufnahmen, die er auf der gerade erst zu Ende gegangenen Kunstwoche mitgeschnitten hat. Die Vernissage findet am Sonntag, den 24. August 2008 um 16 Uhr statt. Die Ausstellung ist bis zum 31.08. in der Kunststation zu sehen. Regelmäßige Öffnungszeiten der Kunststation und des Cafés: Di - So 13 - 18 Uhr. Eintritt 3 €, ermäßigt 1,50 € (auch an Vernissagentagen), Kinder und Schüler frei. Führungen nach Vereinbarung. Text: Marianne Blum.
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