Zurück   Startseite   Druckversion 18. Juli 2007

18. August 2007, 16 Uhr - Foyer

Barbara Heinisch - Performance "Phönix. Aus der Asche"

Der Phönix ist ein Symbol für Auferstehung und Unsterblichkeit, Tod und Wiedergeburt durch das Feuer. In der gleichnamigen Performance der Künstlerin Barbara Heinisch ist die Leinwand der Ort, auf der sich dieses universelle Thema mithilfe der drei Medien Malerei, Tanz und Musik niederschlägt und zum Bild wird. Neben der Malerin Barbara Heinisch ist die Tänzerin Maike Hild und der Musiker Frank Rühl für diese Performance im Einsatz. Gemeinsam zeigen sie, wie Malerei, die Musik und der Tanz einander bedingen, die Aussage verdichten und sich gegenseitig durchdringen, wenn "Malerei als Ereignis" verstanden wird, ein Ansatz den Barbara Heinisch seit den 70er Jahren verfolgt und für den sie exemplarisch steht.

Barbara Heinisch   Barbara Heinisch

Barbara Heinisch: Performance

Barbara Heinisch: Aufschwung, 2004
Tempera auf Nessel, 180 x 140 cm

(Klicken Sie auf ein Bild, um es zu vergrößern. JavaScript erforderlich.)

Die Biographie der 1944 in der Mark Brandenburg geborenen Barbara Heinisch liest sich wie das Who is Who der Kunstszene: Nach dem Studium bei Joseph Beuys und bei Prof. Hödicke in Berlin in den 70er Jahren, wurde ihr bereits 1979 der Deutsche Kritikerpreis für Bildende Kunst verliehen. In den 80ern trat sie die begehrten Stipendien des New Yorker P.S. One und des Bonner Kunstfonds an; es folgten Gastprofessuren in den 80er und 90er Jahren an den Akademien in Kassel, Oslo, Berlin und Mainz. Seit 1977 kann sie auf zahlreiche Ausstellungen und Performances in so renommierten Institutionen wie der Galerie des Museum Ludwig in Köln verweisen, dem Wilhelm-Lehmbruck-Museum in Duisburg, dem Konrad-Adenauer-Haus in Bonn, der Schirn und der Alten Oper Frankfurt, dem Musée d'Art Moderne in Paris, dem Brooklyn Museum, dem P.S. One und dem Clocktower in New York, dem Künstlerhaus Bethanien, der Kunsthalle und der Akademie der Künste in Berlin, um nur einige herausragende Namen zu erwähnen. Kein Wunder also, dass auch das Fernsehen bereits mehrfach über Barbara Heinisch berichtete.

Was ist nun das Auf- und Anregende, das ihre Kunst so interessant macht? Es ist die Tatsache, dass sie Malerei als Ereignis begreift und dass der Dialog mit dem Anderen Grundlage für eine eigens von ihr entwickelten Malerei-Performance ist. Der Herausgeber ihrer Monographie, Prof. Dr. Michael Klant, schreibt dazu "... stellvertretend für eine Generation, die großformatige Leinwände herstellte, steht hier Barbara Heinisch mit ihrer ganz eigenen Kombination von Malerei und Performance im Dialog mit einem Modell. Der Blick wurde wieder frei auf die Verdienste der Expressionisten des frühen 20. Jahrhunderts um die Kunst ..."

Die Performance "Phönix. Aus der Asche" von Barbara Heinisch, Meike Hild und Frank Rühl ist am Samstag, 18. August 2007 um 16:00 Uhr im Foyer der Kunststation zu sehen.

An Eröffnungstagen erhebt die Kunststation Kleinsassen keinen Eintritt, erbittet aber eine Spende. Regelmäßige Öffnungszeiten der Kunststation und des Cafés: Di - So 13 - 18 Uhr. Eintritt: 1,50 €, Kinder und Schüler frei, Führungen nach Vereinbarung

Text: Marianne Blum.


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