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11. März bis 17. April 2005Tomo Vran zeigt Neue ArbeitenDer aus dem slowenischen Koper stammende Tomo Vran ist der Kunststation schon seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden. Der langjährige Präsident des Künstlerverbandes Slowenien, der auch Präsident des Slowenischen Kulturrates war und Exekutivmitglied des Europäischen Künstlerrates ist, hat für eine Ausstellung in Kopenhagen neue Arbeiten zusammengestellt, die er auf dem Rückweg nach Slowenien auch in Kleinsassen präsentiert. Stark klingt in seinen Bildern die Farbe Blau an, die bei Tomo Vran immer beides meint, das Himmelsblau und das Blau des Meeres. Zu diesen
Wenn man seine frühen Werke mit aktuellen Bildern vergleicht, kann man trotz zunehmender Abstraktion deutlich die Verankerung des Malers in einer symbolischen Welt der Bedeutungen feststellen. Diese Bedeutungen sind nie gegenstandslos, auch wenn die abgebildeten Formen oder Gestalten nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen sind. Es ist als ob Tomo Vran in seinen Bildern versucht, sich dem inneren Wesen der Dinge und Menschen zu nähern und hinter die Fassade zu blicken. Oft ist das Ergebnis dieser Versuche ein farbiges Scheinen, das Aufleuchten einer Form oder schemenhaften Gestalt in einer weiten blauen Sphäre. Aus diesem Farbraum tauchen wie aus dem Nebel z.B. Tiere auf, aber auch mythologische Gestalten wie "Ikarus", "Menschlicher Phoenix" oder "Pythia". Auch abstrakte Begriffe, Emotionen oder Naturphänomene vermag er so darzustellen, wie die Bilder "Leidenschaft", "Vergebung", "Donner", "Beruhigung" oder "Erblühen" belegen. Dazu gehören auch die Bilder, in denen er sich mit christlichen Inhalten auseinandersetzt. Man darf gespannt sein, welchen Inhalten er sich in seinen neuesten Arbeiten widmet. Die Ausstellung wird am 11. März um 18 Uhr im Atelier der Kunststation Kleinsassen eröffnet. Sie dauert ebenso wie die parallel gezeigte Retrospektive von Gerhard Jürgen Blum-Kwiatkowski bis zum 17. April. Öffnungszeiten der Kunstation Kleinsassen: dienstags bis sonntags von 13:00 bis 18:00 Uhr. Text: Marianne Blum.
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