Zurück   Startseite   Druckversion 26. August 2002

Preisträgerinnen und Preisträger des RhönSalon 2002

Anlässlich der öffentlichen Preisvergabe der diesjährigen RhönSalon-Preise am Sonntag, den 25. August, gab Herr Landrat Fritz Kramer die Preisträgerinnen und Preisträger bekannt. Dank der großzügigen Unterstützung durch den Kreis hatte die Kunststation Kleinsassen die Möglichkeit, sowohl Ankaufspreise wie auch Ausstellungspreise zu vergeben.

Den "RhönSalon-Preis 2002" (Ankaufspreise) erhalten: die Malerin Veronika Dutt (1. Preis), der Bildhauer Klaus Metz (2. Preis) und die Designerinnen Ute Kirst und Monika Schrimpf (3. Preis). Der Förderpreis des RhönSalons, eine Atelierausstellung, wurde der Malerin Joanna Mercedes Skurska zugesprochen. Die Künstlergruppe PWW 9 - bestehend aus den Künstlern Detlev Beck, Ernst Johann Herlet, Jan Polacek, Wicky Reindl, Georg Seifried und Henry Walinda - wird als Preis der KUNSTSTATION KLEINSASSEN 2003 eine Ausstellung in der Kunststation gestalten.

Eine überregional zusammengesetzte Jury - bestehend aus Hans-Peter Lalleike (Bad Königshofen), Günter Liebau (Burghaun) und Ute Schmidt-Kirchner (Bad Salzungen) - hatte bereits im Vorfeld aus einer Vielzahl von Bewerbungen ihre Entscheidung über die Teilnahme am RhönSalon 2002 getroffen. Aus den 56 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat die Jury nun unter Vorsitz des Künstlers Predrag Hegedüs die diesmaligen Preisträger ermittelt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des RhönSalon 2002 stellten von den vorgesehenen bildkünstlerischen Sparten vor allem Malerei, Grafik, Fotografie, Bildhauerei, Installation und Performance dar. Die Preisträgerinnen und Preisträger verkörpern mit ihren Werken daher einen repräsentativen Querschnitt der vertretenen Sparten.

Das Thema ZEIT-SICHT wurde von Teilnehmerinnen und Teilnehmern eines der in Zusammenhang mit dem 1. RhönSalon mehrfach veranstalteten Diskussionsforen festgelegt. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema geschieht auf sehr vielfältige und differenzierte Weise:

  • Nahezu wörtlich mit der Überlegung, ob und wie sich Zeit ansehen und abbilden läßt (z. B. als Zeitverlauf im Jahreszeitenzyklus) oder durch die Verwendung von metaphorischen Materialien (Holz mit seinen Jahresringen).
  • Im allegorischen Sinn durch die Darstellung zeitgeschichtlicher Themen (tages-, gesellschafts- oder umweltpolitische Probleme).
  • Symbolisch in einem allgemein menschheitsgeschichtlichen Bezug (Werden und Vergehen, Vergänglichkeit, Tod).

Nach dem großen Interesse, das der RhönSalon 2000 bei Künstlerinnen und Künstlern der Region sowie in der Öffentlichkeit gefunden hat, hat die Kunststation Kleinsassen in diesem Jahr erneut zu einer Gruppenausstellung eingeladen. Wieder war das Ziel, eine umfassende interdisziplinäre und länderübergreifende Ausstellung mit Werken professionell arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern der Region Rhön (Bayern, Hessen und Thüringen) auszurichten.


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P. Klingebiel, Fulda

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