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Milseburg - Ein Berg mit Profil
Gemeinsame Schau
Fulda.
"Milseburg - Ein Berg mit Profil" lautet ein gemeinsames
Ausstellungsprojekt des Vonderau Museums und der Kunststation
Kleinsassen, das am kommenden Wochenende startet: Am Samstag, 25.
August, um 18.30 Uhr wird der erste Teil der Schau, der unter anderem
natur- und volkskundliche Aspekte rund um die Milseburg behandelt, im
Fuldaer Vonderau Museum eröffnet. Am Sonntag, 26. August, ist um 15
Uhr in der Kunststation die Vernissage für den zweiten Teil, der
den prominenten Berg der Rhön im Spiegel der Kunst vom 18.
Jahrhundert bis heute zeigt.
Landrat Fritz Kramer und Oberbürgermeister Dr. Alois Rhiel gaben
gestern in der Kapelle des Vonderau Museums einen kleinen Vorgeschmack
auf das Gemeinschaftswerk von Stadt und Kreis Fulda. "Die
verbindende Klammer hat Frau Dr. Feld hergestellt", lobte Rhiel das
Engagement der Fuldaer Kunsthistorikerin, die für beide
Präsentationshäuser tätig war und ist sowie als Kuratorin
verantwortlich zeichnet. Die Milseburg, sagte der OB, sei ein Berg,
"der auf alle eine enorme Anziehungskraft ausübt". Die
Gründe dafür zeige die Ausstellung, die die Faszination und
das Interesse der Bevölkerung im Laufe der Geschichte dokumentiere.
Geschehen solle das, wie Landrat Kramer ausführte, in Form einer
"gesamtheitlichen Darstellung", die das "unverwechselbare
Wahrzeichen für unsere Heimat" vorstelle. Kramer dankte allen,
die am Zustandekommen der Schau beteiligt waren, und sagte im Hinblick
auf die Exposition: "Ein Mehr an Zuwendung kann man diesem Berg
kaum zukommen lassen."
Dr. Marion Feld erklärte, das 125jährige Bestehen des
Rhönklubs und 10 Jahre Biosphärenreservat Rhön seien
Anlass der Schau, die ein interdisziplinäres Konzept verfolge, das
Einzelaspekte verknüpfen wolle. So solle beispielsweise die
Gesteinsart der Milseburg beleuchtet und in Bezug zu Vegetation und
früher Besiedelung gesetzt werden. Stünden im Vonderau Museum
die naturkundlichen Gesichtspunkte im Mittelpunkt, so wende sich der
zweite Teil der Ausstellung in der Kunststation dem Erscheinungsbild des
Berges und seiner Abbildung in Malerei, Fotografie, Skulptur,
Installation und konzeptioneller Kunst zu, wobei der Schwerpunkt
deutlich auf dem Gemälde liege. Die Schau begleiten ein Katalog und
ein umfangreiches Rahmenprogramm. Außerdem, ergänzte Dr.
Feld, werde ein Transferservice vom Bahnhof Fulda zur Kunststation
angeboten, so dass auswärtige Besucher die Möglichkeit
hätten, beide Ausstellungshäuser zu besuchen.
Aus: Fuldaer Zeitung vom 23. August 2001.
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