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Finnischer Maler Olli Marttila stellt im Atelier der Kunststation aus
von Klaus H. Orth
Hofbieber-Kleinsassen.
Die Partnerschaft mit Finnland gehört zu den ältesten, welche
die Kunststation Kleinsassen mit anderen Ländern unterhält und
pflegt. Aktuellster Beweis für die fruchtbare Kooperation ist eine
kleine Präsentation im Atelier des Rhöner Ausstellungshauses.
Sie stellt Zeichnungen, Pastelle und Gouachen des Finnen Olli Marttila
vor, die während seines einmonatigen Aufenthalts in Kleinsassen
entstanden sind. Der 1948 in Jalasjärvellä geborene
Künstler studierte zunächst Architektur an der
Oulun-Universität und schloss eine Ausbildung im Fachbereich Keramik
und Industriedesign an. Regelmäßige Ausstellungen im In- und
Ausland dokumentieren seit 1968 das Wirken des freischaffenden
Künstlers. Peter Ballmaier, Leiter der Kunststation Kleinsassen,
eröffnete die Schau Marttilas. Die ansprechenden Bilder, die Momente
des Symbolismus, Expressionismus und Surrealismus erkennen lassen, haben
häufig Tische, Bäume und Häuser zum Motiv, wirken dekorativ
und einladendend, scheinen aber alle ein Geheimnis in sich zu tragen. Denn
nie belässt es Marttila beim schlichten Festhalten des Gesehenen.
Vielmehr nutzt der Maler die einfach anmutenden Motive als bildliche
Träger menschlicher Befindlichkeiten. Bis zum 13. Januar ist die
Ausstellung zu den gewohnten Öffnungszeiten der Kunststation -
täglich außer montags von 14 bis 17 Uhr zugänglich.
Aus: Fuldaer Zeitung vom 13. November 2001.
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