Zurück   Startseite   Druckversion 1. August 1999
Preisverleihung zur 1. Internationale Biennale Neues Aquarell

Sieben Preisträger

Sieben Preisträger der Biennale "Neues Aquarell" stehen fest. Eine Jury ermittelte sie im Auftrag des Rhöner Präsentationshauses. Über 170 Künstlerinnen und Künstler hatten sich mit ihren Arbeiten an dem länderübergreifenden Wettbewerb beteiligt. Zur Jury gehörten Maria Laukka, Leiterin des Künstlerhauses in Sääksmäki (Finnland), Stanilav Demidjuk, Leiter der Association de Plaisir et Culture in Montpellier (Frankreich), Ralf-Michael Seele von der Städtischen Galerie Meiningen, Landrat Fritz Kramer und Kunsthistorikerin Dr. Marion Feld. Sie entschieden in mehreren Etappen, wer die Auszeichnungen erhalten sollte. "Wir haben es uns nicht leicht gemacht", sagt Dr. Feld, die Kuratorin der Schau, gegenüber der FZ. Sie erklärt, welche Kriterien bei der Beurteilung eine Rolle gespielt haben: Zum einen wurde darauf Wert gelegt, dass die Bilder die eigene Handschrift des Künstlers tragen. Zum anderen sollte bei den eingereichten Arbeiten der aquarellistische Stil deutlich erkennbar sein. Die Frage, ob der Maler oder die Malerin durch die Aquarell-Technik dem gewählten Thema Sinn und Ausdruck verleiht, sei ebenfalls berücksichtigt worden. "Wir haben uns bemüht, unter den Preisträgern unterschiedliche Positionen zu berücksichtigen", betont Dr. Feld.

Und so setzt sich die Liste der Sieger folgendermaßen zusammen: Der Preis der Kunststation Kleinsassen", der den Ankauf einer Arbeit des Preisträgers vorsieht, geht paritätisch an den Chinesen Wang Gonyi, den Slowenen Vlado Stjepic sowie an Irena Danksaite-Guobiene aus Litauen und Waltraud Munz aus Deutschland. Den "Preis des Landrats" erhält Max Uhilg, der ebenfalls aus Deutschland kommmt. Den "Materialpreis der Firma Schleicher-Schuell" teilen sich der Chinese Wang Yunong und der Slowene Vojko Pogacar.

Klaus H. Orth


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