Preisverleihung zur 1. Internationale Biennale Neues Aquarell
Sieben Preisträger
Sieben Preisträger der Biennale "Neues Aquarell" stehen fest. Eine
Jury ermittelte sie im Auftrag des Rhöner Präsentationshauses.
Über 170 Künstlerinnen und Künstler hatten sich mit ihren
Arbeiten an dem länderübergreifenden Wettbewerb beteiligt. Zur
Jury gehörten Maria Laukka, Leiterin des Künstlerhauses in Sääksmäki
(Finnland), Stanilav Demidjuk, Leiter der Association de Plaisir et Culture
in Montpellier (Frankreich), Ralf-Michael Seele von der Städtischen
Galerie Meiningen, Landrat Fritz Kramer und Kunsthistorikerin Dr. Marion
Feld. Sie entschieden in mehreren Etappen, wer die Auszeichnungen erhalten
sollte. "Wir haben es uns nicht leicht gemacht", sagt Dr. Feld, die Kuratorin
der Schau, gegenüber der FZ. Sie erklärt, welche Kriterien bei
der Beurteilung eine Rolle gespielt haben: Zum einen wurde darauf Wert
gelegt, dass die Bilder die eigene Handschrift des Künstlers tragen.
Zum anderen sollte bei den eingereichten Arbeiten der aquarellistische
Stil deutlich erkennbar sein. Die Frage, ob der Maler oder die Malerin
durch die Aquarell-Technik dem gewählten Thema Sinn und Ausdruck verleiht,
sei ebenfalls berücksichtigt worden. "Wir haben uns bemüht, unter
den Preisträgern unterschiedliche Positionen zu berücksichtigen",
betont Dr. Feld.
Und so setzt sich die Liste der Sieger folgendermaßen zusammen:
Der Preis der Kunststation Kleinsassen", der den Ankauf einer Arbeit des
Preisträgers vorsieht, geht paritätisch an den Chinesen Wang
Gonyi, den Slowenen Vlado Stjepic sowie an Irena Danksaite-Guobiene aus
Litauen und Waltraud Munz aus Deutschland. Den "Preis des Landrats" erhält
Max Uhilg, der ebenfalls aus Deutschland kommmt. Den "Materialpreis der
Firma Schleicher-Schuell" teilen sich der Chinese Wang Yunong und der Slowene
Vojko Pogacar.
Klaus H. Orth
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